(AR) Für Sonntag war Wind vorhergesagt. Zwar nicht unbedingt Regen, aber eben Wind – das konnte ja lustig werden, hatte ich schon am Abend zuvor gedacht. Also machten wir uns nach dem Frühstück wieder auf den Weg. Der Himmel war wolkenverhangen, mal heller, mal dunkler grau und der Wind weht schon recht kräftig.
Die erste Stecke führte mit dem Radweg an einer Bundesstraße entlang und als ob das nicht schon genug wäre mit dem Wind zusammen, fing es dann auch noch an zu regnen… das hatte so nicht in der Wetter-App gestanden! Also zum zweiten Mal die komplette Regenmontur an. Es war zwar nicht kalt, aber wir wollten auch nicht komplett nass werden.
Als wir in Lauenburg ankamen, wo wir die Elbe kreuzten, war es aber auch zum Glück schon wieder vorbei. Insgesamt war der Tag aber immer wieder davon geprägt, dass wir anhielten um die Wind-bzw. Regenjacke an oder auszuziehen oder später die dünne Fleecejacke aus- oder anzuziehen.
Der Weg führte uns hauptsächlich am Elbe-Lübeck-Kanal entlang, was landschaftlich wirklich sehr schön und entspannend war. Der Wind blies zeitweise wirklich recht kräftig, aber wir hatten insofern Glück, da er nur ganz selten direkt von vorne kam. Es war somit schlussendlich weniger anstrengend, als ich es befürchtet hatte. Auch die schöne Umgebung trug dazu bei, dass der Wind als nicht so störend empfunden wurde. Als städtischen Abschluss haben wir heute Mölln gewählt, die Stadt, in der Till Eulenspiegel seinen Schabernack mit den Bewohnern und der Obrigkeit getrieben hat. Etwas außerhalb haben wir dann im außerordentlich schön gelegenen Hotel Waldhof ein Zimmer genommen – ja, es ist Sonntag und wir haben uns mal wieder eine Nacht im Hotel und einen schönen Abend im Restaurant gegönnt. 😉












Hallo, ihr Beiden!
Ihr habt euch ja das schlechteste Wetter mit Regen und Sturm ausgesucht. Aber es kann hoffentlich bald nur besser werden. Trotzdem viel Spaß in Lübeck und viel, viel besseres Wetter. Auch bei uns ist schon tagelang Sturm. LG von Sigrid und Dieter 👫
LikeLike
Heute war mal wieder ‚rin inne Kartoffel, raus ausse Kartoffel‘ wie man bei uns im Pott sagt. Der Wettergott wusste sich nicht zu entscheiden. Also – anhalten Regenmontour an -weiterfahren – Sonne pur. Und dann bildet sich das Wasser eher in den Klamotten. Aber wir gewöhnen uns daran – und wenn es für uns ‚normal‘ ist, dann wird sich sicher was dauerhaft ändern.
Von ‚Sturmschäden‘ sind wir zum Glück bisher verschont worden, aber wir sind gerade auf den Waldstrecken besonders um- und vorsichtig.
Ganz liebe Grüße aus Lübeck
LikeLike