Duisburg morgens um 8 Uhr: leichter Regen.
Etwas später als ursprünglich gedacht, ist das Auto dann doch bei bewölktem, aber trockenem Wetter mit all unseren Radtaschen gefüllt und die Räder auf dem Fahrradträger aufgeladen. Es geht los! Auf der Autobahn dann irgendwann Regen. Nein, kein Sprühregen, ordentlicher Regen. Wer hat den bestellt? Angekommen in Elten ist es aber zum Glück trocken und wir werden auch den ganzen restlichen Tag verschont, kommen aber durchaus an der einen oder anderen nassen Stelle vorbei, wo es kurz vor unserem Eintreffen ordentlich geschüttet haben muss – so kann es bleiben.
Nach einem kurzen Plausch mit Kaffee & Tee bei Anne & Gerrit geht es recht schnell ans Bepacken der Räder; schließlich wollten wir ja heute noch ein paar Kilometer radeln. Also Taschen raus aus dem Auto und ran an die Räder… Hatten wir immer schon so viel Gepäck auf den Rädern dabei?!?



Alles verstaut, „Tschüss“ gesagt und dann ging es wirklich los! Der Plan für die nächsten Tage: erstmal ein Stück quer durch die Niederlande fahren um dann bei Lingen auf die Ems zu treffen und an dieser entlang in Richtung Nordsee. Also los geht es gegen 12:30 Uhr! Nach knapp 3 km passieren wir auch schon die Grenze. Wir fahren an Wiesen und Feldern durch kleine Orte und gefühlt hat jeder 3. hinterm Hause 2-3 Pferde zu stehen und jeder 6. gleich noch einen kleinen ordentlichen abgezogen Reitplatz hinten dran…
Der erste Stopp ist nach einer guten Stunde Doetinchem. Typisch holländisch anzusehen mit einer Fußgängerzone rund um die Kirche und verschiedenen kleinen Cafés und Restaurants. Das Frühstück ist eine Weile her, so dass es neben dem üblichen Cappuccino für Jörg auch etwas zu essen für uns gibt. Danach kann es dann gut gestärkt weitergehen. Eins fällt auch wirklich gleich auf: die Fahrradewege sind wirklich super ausgebaut, breit und in der Regel von der Straße getrennt. Auch an den Kreuzungen bleibt oft alles voneinander getrennt mit eigenen Verkehrsschildern und Ampeln und nicht selten haben die Radfahrer auch Vorfahrt – wirklich ein entspanntes Radeln. So geht es dann weiter durch Wiesen und Wälder, über kleine Flußläufe, an oft hübschen kleinen und größeren Anwesen vorbei bis wir bei einem kleinen Schloss in Ruurlo vorbeikommen. Und da ist es wieder „Warte, hast du das gesehen? Ich glaube wir sollten uns das etwas genauer ansehen!“ Gesagt, getan, gedreht und eine Runde durch den Park und um das Anwesen herum. Es gibt sogar eine kleine Seilfähre über das Wasser! Sehr herzig 😀! Ins ansässige Museum gehen wir jedoch nicht, sondern setzen unsere Fahrt fort, denn wir wollen heute noch bis nach Lochem fahren.




Es bleibt zwar trotz Bewölkung trocken, aber relativ frisch und vor allem windig – wir haben das Gefühl bereits jetzt auf die Nordsee eingestimmt zu werden! Einmal mehr sind wir froh bei dem ganzen Gepäck und dem Wind von vorne die E-Bikes zu haben und etwas Unterstützung anfordern zu können.
Am Ende des Tages entscheiden wir uns nach knapp 50 km auch ob des Wetters, für eine Nacht in einem kleinen Hotel im Ferienpark bei Lochem. Zufrieden krabbeln wir nach einem kleinen Absacker im hoteleigenen Restaurant in unser Bett.
Hallo ihr Zwei, wir wünschen Euch viel Spaß und Freude auf Euren Wegen. Das mit dem Wetter gibt sich noch.
Herzliche Grüße aus Teltow, Iris und Thomas
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Vielen Dank – und ja, es wird sich immer etwas finden mit Wind und Wetter umzugehen!
Ganz liebe Grüße an euch!
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Liebe Anja und lieber Jörg, wie schön, dass man wieder mitreisen darf 🙂 Ich wünsche euch alles alles Liebe, wenig Regen, wunderbare Radlwege, immer genug Luft auf den Reifen – kurz: viel Spaß und eine tolle Zeit!!!! Liebste Grüße Claudia ❤
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Liebe Claudia, wie schön, dass auch du wieder mit dabei bist!
Vielen Dank und bis bald!
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